Der Bayer und der Würschtlmann

Von Würsten und Bayern

SUMMEWENN mit ODER oder UND – bzw. KLEINER und GRÖSSER

by sparrow242

Summewenn

Ich weiß nicht ob ihr viel mit Tabellenkalukulationsprogrammen arbeitet. Es gibt ja Benutzer, die solche Programme als Layout-Satzprogramm für Etiketten benutzen: böser Fehler.

Wenn ihr die also tatsächlich benutzt um damit zu kalkulieren, dann habt ihr vielleicht irgendwann das Problem, dass ihr eine Tabelle nach verschiedenen Werten gruppiert aufsummieren wollt. Und am besten direkt als neue Tabelle, damit man auf der Ursprugstabelle noch immer Werte ändern kann und die dann automatisch in die Gruppierung laufen.

Können Tabellenkalkulationen auch in Einfach und ziemlich dynamisch? Stimmt schon, allerdings meist immer nur eine Gruppierung auf einmal und davon ist dann auch nur schwer ein Diagramm zu erstellen, weil die Urpsrungsdaten ja noch da sind.

Mir hilft dabei immer die Funktion SUMMEWENN.

Der Syntax lautet wie folgt: SUMMEWENN(Bereich; Bedingung, Summenbereich)
Bereich: Ist der Bereich der für die Bedingung geprüft werden soll.
Bedingung: Die Bedingung die erfüllt werden muss.
Summenbereich: Der Bereich, der die Summen enthält.

Beispiele

Praktisch sieht das dann wie folgt aus:

A B C
1 01.01.2014 10 01.02.2014
2 01.02.2014 15 01.04.2014
2 01.02.2014 21
3 01.03.2014 18
4 01.04.2014 22
5 01.05.2014 19

Beispiel 1:
Summe aller Werte in B mit einem Datum “01.02.2014” in Spalte A:
=SUMMEWENN(A1:A6;”01.02.2014″;B1:B6)
Das Ergebnis lautet: 36
A1:A6 ist der Bereich für die Bedingungen, wenn darin “01.02.2014” steht wird der Wert aus dem Summenbereich (B1:B6) mit in die Aufsummierung aufgenommen.

Beispiel 2:
Summe aller Werte in B mit einem Datum größer “01.02.2014” in Spalte A:
=SUMMEWENN(A1:A6;”>01.02.2014″;B1:B6)
Ist wie Beispiel 1. Wichtig ist, dass das “>” mit in die Anführungszeichen geschrieben werden muss. Außerhalb der Anführungszeichen stehen in den Regeln nur die Bezüge zu Zellen (Also zum Beispiel A1).

Beispiel 3:
Die Überschrift des Beitrages ist ein bisschen verwirrend, denn leider kann SUMMEWENN in keinem Tabellenkalkulationsprogramm, das ich verwende, mit UND oder ODER direkt zusammenarbeiten. Man kann sich aber behelfen, indem man Zwischenergebnisse weiterverwendet und verknüpft. Wir haben in C1 und C2 jeweils ein Datum stehen, und wir wollen jetzt die Summen aus B haben, wenn das Datum größer oder gleich C1 ist und kleiner oder gleich C2.
=SUMME(B1:B6)-(SUMMEWENN(A1:A6;”<“&C1;B1:B6)+SUMMEWENN(A1:A6;”>”&C2;B1:B6))
Zur Vereinfachung eingefärbt:
Als erstes bilden wir die Summe alle Werte.
Davon ziehen wir die Summe aller Werte mit einem Datum in A kleiner als der Wert in C1 und die Summe aller Werte mit einem Datum in A größer als der Wert in C2 ab.
Besonders erwähnenswert ist hier der Teil, der sagt “kleiner als der Wert in C1″, denn hier erwartet die Formel eine Zeichenkette, und nur Bezeichner für Zellen dürfen außerhalb der Zeichenkette stehen. Deshalb müssen wir den “<” und den Bezeichner für die Zelle mit einem “&” miteinander verbinden. Deshalb “<“&C1. Intern macht die Tabellenkalkulation dann “<01.02.2014″

Wo funktioniert das?

Ich habe es mit LibreOffice Calc 4.2.4.2 verwendet. Wenn ich die Dokumentation von MS Office richtig verstehe, müsste Excel SUMMEWENN ab Version 2003 ebenfalls können.

– der Würschtlmann

Der Bayer schreibt nun für apfeltalk.de

by tobonaut

Servus,

nach meiner letzten Ankündigen das ich neben “Der Bayer und der Würschtlmann” auch für mobilegeeks.de schreiben werde ist nun eine Fortsetzung entstanden. Denn, der Bayer schreibt seit wenigen Wochen für apfeltalk.de, eine der größten Apple Communities im deutschsprachigen Raum und wohl darüber hinaus. Bei Apfeltalk geht es, wie der Name schon suggeriert hauptsächlich um alles rund um die Themen Apple, iDevices und dazugehörigen Gadgets und Apps. Vielleicht trifft man ja einen von euch in der netten Community an.

Apfeltalk Webseite

Grüße aus dem schwitzenden Bayern,

- der Bayer

Die Technik wird uns abhängen. Alle. Ausnahmslos.

by sparrow242

Kennt ihr diesen Witz aus den 80ern, dass das Programmieren von Videorekordern so kompliziert ist, dass man das am besten von seinen Kindern machen lässt? Das sollte sich inzwischen ja erledigt haben. Es gibt Forschungsgebiete, die sich nur damit beschäftigen, Benutzeroberflächen und die Bedienung von Geräten intuitiver zu machen.

Heute war ich bei meinen Großeltern. An sich nichts besonderes. Aber als ich mich gerade auf die Socken machen wollte, wurde ich nett gebeten noch einen Augenblick zu bleiben um ein seltsames Phänomen zu beobachten: jeden Tag von 14:05 geht das Fernsehen nicht. Das Problem ist schon eine Weile, und bisher konnte sich das noch niemand erklären. Kann ich jetzt verstehen.

Ich blieb also, tat mich an den Bonbons gütlich und – zack – 6 Minuten nach 2 war das Bild weg. Erwartungsvolle Blicke richteten sich auf mich.

Meine Großeltern haben Sky, damit sie Fußball gucken können. Und wenn man Sky hat, dann bekommt man einen Receiver von denen inklusive der Schlüsselkarte. Da hat man recht wenig Einfluss drauf.

Was kurz nach 2 passierte war, dass das Bild sich verabschiedete und oben in etwa der Text stand: “Funktion ist von Schlüsselkarte oder Programm nicht verfügbar, drücken Sie ‘C’ um Lösungsvorschläge zu erhalten”. Tja, es gibt kein ‘C’ auf der Fernbedienung und der Fehlertext ist so aussagekräftig wie nichts.

Durch rumprobieren fand ich dann irgendwann heraus, dass auf dem Receiver ein Timer eingestellt war. Wahrscheinlich zum Aufnehmen, der jeden Tag genau zu dem Zeitpunkt für einen halbe Stunde an sprang. Es gab aber nirgends einen Hinweis darauf. Wenn man einfach so Aufnehmen wollte, dann hat das Ding brav geschrieben “Keine Festplatte gefunden”, aber so ein Timer ist natürlich etwas ganz besonderes. Ich habe den Eintrag gelöscht und hoffe, dass das Problem jetzt beseitigt ist.

Liebes Sky, ihr lasst euch die Rechte für die Übertragung der DFL immer richtig viel Geld kosten. Möglicherweise weil ihr wisst, dass niemand sich das Abo für Filme zulegen würde. Aber bei der Benutzerfreundlichkeit eurer Hardware muss ich ganz klar feststellen, dass ihr eure Hausaufgaben nicht gemacht habt – um nicht zu sagen, es ist unter aller Sau. Technische Geräte sollten sich heutzutage durch Leistung und Qualität auszeichnen, nicht durch verschrobene Komplexität.

Windows: How to empty an large printer queue

by sparrow242

A Windows 2008 Server had strange problems with the printing-system (spooler).

The problem was a dummy printer, which was wrong configured. The queue holded up near 100.000 jobs.
Quest: empty the queue without breaking the printing-system (there are much more printers installed there, which are needed online).

What not works:

  • Open the graphical queue and delete the jobs in the GUI. (Delete all jobs)
    No good idea. The explorer- and spooler-process eat the whole resources. Spooler is not responding and the other printers are dead.
  • Same as above but not the whole queue at once.
    Oh, it works with~200 jobs / delete. 100.000 / 200 = 500 parts. I’m to old for that.
  • Stopping spooler and delete the jobs from \windows\system32\spool
    Stopping spooler? I need the other printers online and working!

Solution:

I modfied the script from here to delete all printjobs for a specified printer. For other selections please take a look at the class.

strComputer = "." 
Set objWMIService = GetObject("winmgmts:" _ 
    & "{impersonationLevel=impersonate}!\\" & strComputer & "\root\cimv2") 
 
Set colPrintJobs =  objWMIService.ExecQuery _ 
    ("Select * from Win32_PrintJob Where Name Like 'PRINTER_NAME%'") 

i = 0 

For Each objPrintJob in colPrintJobs  
    i = i + 1
    objPrintJob.Delete_ 
    wscript.echo i & " Done!"
    wscript.sleep(50)
Next

Save the script to a texfile with .vbs as extension and replace PRINTER_NAME with the the name of the printer, which queue you will empty (the ‘%’ must follow the name!). With max. 20 jobs per second to delete, the spooler was still up for other printers.
Run the script with cscipt your_scriptname.vbs

Yeah, it took a while. But it worked and the other printers were up all the time.

– der Würschtlmann

IT-Themen für Nichttechniker: Passwörter

by sparrow242

Ich bin der festen Überzeugung, dass die Vermittlung von technischen Themen – also rund im die Informationstechnik – einfach zu kurz kommt. Obwohl jeder von uns heute mit diesen Techniken arbeitet, wissen die wenigstens was genau dort im Hintergrund passiert. Wenn man allerdings wenigstens die Grundlagen versteht kann man selbst entscheiden was sicher ist und was nicht.

Daher habe ich mir vorgenommen ein paar Videos zu machen um Themen möglichst “einfach” zu vermitteln, um jedem die Chance zu geben den Hintergrund zu verstehen.

Als ersten Testballon starten wir eine kleine Serie über Passwörter bzw. Login-Systeme.

Wir würden uns über Kommentare freuen! :)

– der Würschtlmann

#00 Ich will eine App entwickeln! – Intro

by tobonaut

Diese Artikelreihe ist gedacht für jene, welche sich noch nicht oder bisher nur zaghaft mit dem Thema der Softwareentwicklung auseinander gesetzt haben – dies jedoch schon immer einmal machen wollten.

Servus ihr,

für mich sollte jeder Herr über seine eingesetzten Technologien sein. In Fällen wo man nicht direkt den Quelltext in den eigenen Händen halten kann, sollte man meines Erachtens wenigstens wissen, wie es denn funktionieren könnte. Dies hilft dabei zu verstehen, dass bei Facebook, Twitter oder Instagram keine Magie passiert, sondern alles auf durchdachten Algorithmen und Code basiert.

Um was geht es?

Ich werde folgendes Szenario als Ausgang nehmen: Man besitzt einen neuen Mac und möchte gern eine iOS Applikation entwickeln. So etwas liegt ja gerade voll im Trend, mit meines Erachtens wenig freier Einsteigerunterstützung.

Wer bei dieser Artikelreihe bei “Der Bayer und der Würschtlmann” bleibt, wird an simplen und anfängergerechten Beispielen sehen, dass man mit wenig Aufwand, einen schnellen Erfolg gleich am Anfang sieht. Nichts ist demotivierender als eine flache Lernkurve voller Niederschläge.

Da ich diese Serie auch für mich als Experiment sehe, ist natürlich auch bei mir alles ein stetiger Lernprozess somit kann ich nicht, will ich aber auch gar nicht, für die Akkuratheit garantieren.

Es geht um den Spaß an der Sache

Es soll einfach Spass machen seine eigene App vor einem zu sehen, es soll Laune machen mit Nachdenken auch verzwickte Probleme zu lösen. Schliesslich ist das hier für viele ein Hobby was Entspannung vom Alltag bringen soll! Aus diesem Grund habe ich mir folgende Kriterien für zukünftige Artikel auferlegt:

  • Kein Beitrag soll mehr als 1000 Zeichen enthalten
  • Jeder Beitrag ist einem kleinen, abgeschlossenen Thema zugeordnet
  • Es soll immer Alternativen zu meinem Weg aufgezeigt oder verlinkt werden
  • Jeder Quelltext soll für euch offen und herunterladbar vorliegen
  • Es sollen keine Anglizismen verwendet werden

Keine Lust auf iOS?

Für alle, welche eher Lust auf Webentwicklung haben, oder einfach keinen Mac besitzen, kann ich folgende Links empfehlen:

Ich hoffe ich kann euch hierdurch ermuntern selbst einmal nicht nur Anwender, sondern auch Gestalter der IT zu werden. Keep calm, code on!

- der Bayer

PDF-Drucker unter Windows mit Briefpapier

by sparrow242

Ich habe ein Problem

Auch ich habe manchmal das zweifelhafte Vergnügen an einem Windows arbeiten zu “dürfen”. Dort hatte ich vor kurzem das Problem PDFs erstellen zu müssen, die automatisch ein Wasserzeichen bzw. Briefpapier erhalten sollen.

Firmen haben in der Regel Briefpapier auf das man druckt. Die Dokumente die man schreibt enthalten also den reinen Text. Wenn man jetzt die Aufforderung bekommt eines dieser Dokumente per Mail zu verschicken, steht man schnell vor dem Problem dieses erst drucken  zu müssen um es anschließend wieder einzuscannen. Also durch den Fuß ins Augen…

Wenn es gar nicht anders kommt würde ich irgendwas mit LaTeX bauen, damit ich die beiden Dokumente verknüpfe, es geht aber unter Windows auch sehr viel komfortabler.

Es gibt für Windows das bekannte Programm FreePDF, das in Windows einen Drucker einrichtet, der ein PDF-Dokument aus den Druckdaten erzeugt, sobald man darauf druckt. Außerdem besitzt es die Möglichkeit Dokumente direkt mit einem Briefpapier zu “verbinden” – allerdings ist die Option etwas versteckt. Genaugenommen richtet man zum “normalen” FreePDF-Drucker einen zusätzlichen ein, der dann bei jedem Druck zwei PDFs verbindet, und zwar so, dass eines als Wasserzeichen verwendet wird.

Vorbereitung

Wir brauchen etwas Software damit das ganze funktioniert – das erkläre ich gleich.

Vor allem brauchen wir aber das Briefpapier als PDF-Datei. In der Regel erhält man das von der Druckerei wo man es drucken lässt. Die können das, wirklich. Im Zweifelsfall als “Korrekturabzug”.

Installation aller benötigter Software

Wir benötigen FreePDF und das dort ebenfalls verlinkte Ghostscript. Jetzt wäre FreePDF Einsatzbereit, wir benötigen zusätzlich aber noch ein weiteres Programm, das FreePDF benutzt um das Wasserzeichen einzufügen: das PDF Toolkit (PDFtk).

Alle 3 Programme werden installiert. FreePDF ist das Programm, das den PDF-Drucker zur Verfügung stellt und die entsprechende Oberfläche anbietet, im Hintergrund benutzt es Gostscript um die PDFs zu erstellen. Das PDFtk benötigt es um zwei PDFs so zu verbinden, dass eines als Hintergrund verwendet wird.

Einrichten des Briefpapier-Druckers

Nach der Installation von FreePDF gibt es einen Drucker mit dem Namen “FreePDF”. Wenn man auf diesem druckt erscheint eine Oberfläche, auf der man auswählen kann wohin die generierte PDF gespeichert werden soll. Gut um ein Dokument als PDF zu drucken, allerdings ohne die Möglichkeit ein Wasserzeichen/Briefpapier zu verwenden. Dazu müssen wir ein eigenes Profil einrichten.

Wir starten “FreePDF” über das Startmenü und rufen die Einstellungen auf – oder starten direkt “FreePDF Config”. In dem Fenster das sich öffnet wählen wir links “Profile” und dann rechts neu.

FreePDF Profile-Dialog

Free PDF Profile-Dialog

Nach dem Drücken auf “Neu” öffnet sich der Profil Editor. Der sieht erdrückend aus, wir ändern nur die nötigsten Sachen.

Links beginnen wir “Grundlegende Optionen” und vergeben auf der rechten Seite bei “Name des Profils” einen eindeutigen Namen. So wird hinterher auch der Drucker heißen. Alle anderen Optionen lassen wir unberührt.

Dann wählen wir links “PDF Wasserzeichen” und benutzen rechts den Knopf mit den drei Punkten um den Pfad zu der PDF-Datei anzugeben, die wir als Wasserzeichen/Briefpapier verwenden wollen.

Wenn wir das haben klicken wir auf “Speichern” und landen wieder im Fenster “FreePDF Konfiguration”. Dort wählen wir rechts unser neu erstelltes Profil aus (es trägt den Namen, den wir vergeben haben) und klicken unten auf “Für das aktuelle Profil einen eigenen Drucker anlegen”.

Das System enthält nun einen Drucker, der ebenso heißt wie das angelegt System. Wird darauf gedruckt erscheint die normale Free-PDF Oberfläche. Die generierte PDF-Datei enthält das gewählte Briefpapier als Hintergrund.

Fazit

Es ist ein bisschen Einrichtungsarbeit, aber dafür ist der Erfolg überzeugend. Ein eingescanntes Dokument, nur damit man eine PDF erhält, macht nur selten Sinn. Zum Beispiel wenn man zwangsläufig etwas handgeschriebenes darauf festhalten möchte. Ansonsten wirkt es wenig professionell und ein eingescanntes Dokument verbraucht natürlich auch viel mehr Speicherplatz.

FreePDF ist hier also eine kostenlose und einfache Möglichkeit Dokumente als PDF mit einem entsprechenden Wasserzeichen/Briefpapier zu versehen.

– der Würschtlmann

Sonntagsmusik #21 – Everything is Awesome!

by tobonaut

Servus,
man muss ja mal ein bissl positive Energie verspruehen. Darum: “Everything is awesome!”.

Dieses Lied ist Bestandteil des aktuellen LEGO Filmes. Wer den Track mag, kann ihn für 1,29 Euro auch bei iTunes shoppen oder sich es bei Spotify streamen lassen.

Euer Bayer.

Sonntagsmusik #20 – Schräges Japano Geschrammle mit ‘Baby Metal’

by tobonaut

Servus ihr,
durch Zufall bin ich auf ‘Baby Metal’ gestossen. Eine japanische Death-, Industrial-, Whateverband.
Das hier ganz auf Stereotypen Wert gelegt wird sieht man allein an dem weiblichen Trio welche die Besetzung bilden.

Über die Band
Mit Geburtstagen aus den Jahren ’98 und ’99 inklusive den fuer Japan oft vorkommenden Kind’-chen Schema wirkt es wirklich absurd.
Die Namen der drei, ich nenne sie mal, Darsteller ‘Su-Metal‘, ‘MoaMetal ‘ und ‘YuiMetal‘ lassen auch auf ein starkes, PR-basierende Hypewelle schließen.

Diese Band gibt aber auch einen Einblick in die Musikwirtschaft unsere Freunde aus Nippon. Wohl mit unverstellbarer Planung werden dort Bands gegründet, besetzt und vermarktet. So beschriebt die deutsche Wikipedia den Werdegang der Band wie folgt:

Die Band wurde zunächst als eine Subgruppe der Idol-Gruppe Sakura Gakuin gegründet. Das musikalische Konzept der Band ist eine Verschmelzung von Idol-Musik mit Metal.

Im Frühjahr 2013 machte Suzuka Nakamoto (Su-Metal) ihren Abschluss an der Mittelschule und musste damit auch ihren Abschluss bei der Gruppe Sakura Gakuin machen. Das Konzept von Sakura Gakuin sieht vor, dass die Mitglieder die Gruppe mit ihrem Abschluss an der Mittelschule verlassen müssen, um für jüngere Mitglieder Platz zu machen. Damit hätte Su-Metal eigentlich auch die Subgruppe Babymetal verlassen und ggf. ersetzt werden müssen. Es wurde aber beschlossen, Babymetal zukünftig als eigenständiges, von Sakura Gakuin losgelöstes Projekt.

Erfolg
Natürlich ist BabyMetal vor allem im japanischen Markt aktiv. Allerdings schafften Sie es auch an die Spitze der US-amerikanischen Metal-Charts bei iTunes. Respekt!

Alles egal!
Ich mag die Musik. Generell bin ich ja Fan von harten Klängen aber sauberen, amüsanten Gesang. Schaut euch doch einfach mal das Video an oder liest den Wikipedia-Artikel durch.

Licht aus, Spot an!
Nun langts mit dem Gesülze. Hier einmal drei Tracks welche ich auf den ersten Blick als unterschiedliche ‘Ausprägungen’ der Band wahrgenommen habe.

1. Doki Doki
Dieses Lied ist wohl deren Signature-Track. Er schreddert mit einfachen, aber durchdringenden Riffs ins Ohr. Dazu noch die Mädchenstimmen welche eher an ein udz glückliches Kinderlied erinnern. Sehr geniale Kombo für den Sommer oder um sich mal wieder hoch zu pushen. Könnte man japanisch, wäre das sicherlich ein Ohrwurm!

2. ヘドバンギャー!!, Headbangeeeeerrrrr!!!!!
Die vielen Satzzeichen versprechen viel. Halten viel. Fuer Europäer sehr verwirrende Klangspiele. Eher Industrial mit Synthies (Kraftwerk-Style) und Triangels. Brettert schön durch ohne aufregend zu sein.
Zu den weiblichen Stimmen kommt kurzes, gut eingesetztes Gegrowle. Taugt!

3. 紅月 – AKATSUKI
Wirkt stark wie emotionaler JPop. Flott gespielt eher Melodic-Death (ohne Kerzen). Da es als Solo einer Sängering vorgetragen wird hat es fast ein bissl Aehnlichkeit mit Within Tempation oder Evanescence.

Richtigstellung durch F.A.:

Zum 3. Lied hätte ich eine kleine Korrektur: das Lied passt besser in die Kategorie Power Metal oder Symphonic Metal. Melodic Death Metal Merkmale kann ich keine hören.

Bleibt offen fuer Neues!
– Bayer

Windows, virtualenv und Binärpakete

by sparrow242

Virtualenv bietet die Möglichkeit sich ohne viel Aufwand eine unabhängige Umgebung für Python zu bauen. Ist das Programm unter Windows installiert reicht folgende Eingabe um eine unabhängige Umgebung einzurichten:

virtualenv \Pfad\zum\Verzeichnis

Das ganze aktiviert man dann für die aktuelle Eingabeaufforderung mit:

\Pfad\zum\Verzeichnis\Scripts\activate.bat

Vor dem Prompt steht dann Verzeichnisname des virtuaelnv und wenn man nun etwas mit pip oder easy_install installiert, wird das nicht in das systemweite Python installiert, sondern nur nur in die virtuelle Umgebung. Man muss sie in einer anderen Eingabeaufforderung erst wieder aktivieren, damit alles gefunden wird.

Was ich aber eigentlich sagen wollte:

Unter Windows werden Module für Python gerne als .exe-Datei ausgeliefert, wenn sie nicht nur Python-Code enthalten, sondern auch binären Kram. Man kann das zwar über pip versuchen zu installieren, aber wenn man nicht gerade einen Compiler installiert hat, scheitert es an der Übersetzung.

Das ganze systemweit zu installieren wäre kein Problem, dafür braucht man ja nur die exe-Datei ausführen. Aber wie bekommt man die in die virtualenv-Umgebung?

Das geht ziemlich einfach, denn die installierbaren .exe-Dateien wurden in der Regel mit distutils gepackt, und die lassen sich einfach mit easy_install installieren.

easy_install zu_intallierende.exe

Funktioniert meist problemlos, und es wird direkt richtig installiert.

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