Blog-Stöckchen: Darum mag ich Foobar!

von sparrow242

Darum mag ich: Foobar!

Dirk hat mir ein Blog-Stöckchen zugeworfen, das Christoph gestartet und Valentin weitergereicht hat.

Als Linux-Ein- und Umsteiger steht man wie ein Ochs vorm Berg. Nicht nur das Betriebssystem ist anders, sondern es “fehlen” auch bekannte und bewährte Programme. Nicht dass es die unter Linux nicht geben würde, die Vielfalt an guten Programmen ist riesig, doch welches soll man benutzen? Ich möchte daher ein Blog-Stöckchen starten, wo andere Linux-Blogger begründen, warum sie Foobar gerne benutzen. Beschreibt das Programm nicht lang und breit, sondern stellt eine besondere Funktion heraus, die Foobar von ähnlichen Programmen unterscheidet, die vielleicht ein bisschen unbekannt und versteckt ist und aufgrund der Foobar von eurem Desktop nicht wegzudenken ist.

Soweit zur “Aufgabe”. Meine erster Gedanke war: wooah, ich feature KDE. Wobei… die Dinge die ich da super finde hat jedes andere Desktop-Environment auch. Außer Windows. Außerdem wäre mir das zu philosophisch geworden.

Dann hab ich mir überlegt ob ich nicht vielleicht encfs nehme, aber dem werde ich demnächst einen kleinen Beitrag widmen. So wirklich ein Anwendungsprogramm ist das ja auch gar nicht ;)

Ich habe dafür aber ein anderes tollen Programm gefunden, dass ich in letzter Zeit viel und häufig benutzt habe:

Darum mag ich: easyTag

Screenshot von EasyTag

Screenshot von EasyTag

EasyTag ist ein Programm zum “taggen” von Audio-Dateien.

Tags sind Informationen über die Datei (zum Beispiel Titel, Interpret, Album) die man manuell pflegen kann. Diese Informationen werden von vielen Playern verwendet um dem Benutzer mehr Komfort zu bieten.

EasyTag kann Verzeichnispfade rekursiv nach tagbaren Dateien durchsuchen und bietet eine übersichtliche und leicht zu bedienende Oberfläche um die entsprechenden Einträge zu bearbeiten.
Außerdem gibt es die Möglichkeit Einträge für bestimmte Felder direkt auf mehrere Dateien anzuwenden. Auch das hinterlegen von Bildern (zum Beispiel Album-Covern) ist kein Problem.

Gerade für Anwender die ihre Musiksammlung selber digitalisiert haben ist das Programm sehr interessant. Um Tags nachträglich zu pflegen oder Fehler zu korrigieren eignet sich das Programm sehr gut.

Seit 2008 war es ruhig geworden um esayTag, offensichtlich kehrt seit einigen Wochen jedoch das Leben zurück, so dass man wieder auf eine weitere Enwicklung hoffen kann.

So, und ich werfe das Stöcken an:

— der Würschtlmann