Bayer und Linux–Erste Enttäuschung

von tobonaut

Voller Tatendrang habe ich mir heute Früh auf Anraten vom Würschtlmann Sabayon Linux heruntergeladen und gebrannt.

Was ich versucht habe

Sabayon basiert auf Gentoo allerdings ohne das man stundenlang kompilen muss.

Vor allem aber lief Sabayon mit KDE 4.6 auf einem Netbook wirklich flott. Da mein Testrechner nicht wirklich mehr Leistung hat als ein solches Gerät war es also meine erste Wahl. Als Fallback – und weil ja gerade die openSuse Conference ist – kam auch noch openSuse 11.4 auf eine DVD.

Habe mir sogar DVD RW Rohlinge gekauft um meine ökologische Bilanz zu schonen.

Also, DVD rein, booten, Grub taucht auf…

Das Scheitern

Beide Distributionen hingen sich im Grub wegen meiner USB-Tastatur tödlichst auf. Dies zeigt sich unter anderem in dem, dass sobald ich mit den Pfeiltasten im Menü etwas auswählen will, mir einfach das komplette Interface einfriert und nur ein beherzter Druck auf die Resettaste das Dilemma beendet.

Ok, ich kann es technisch nicht sagen wie schwer es ist so eine Standard USB erfolgreich ins System integriert, aber ich bitte euch, wir leben im Jahr 2011, da ist dies zu mindestens für mich ein K.O. Kriterium.

Ein System muss sich nach mir richten und nicht andersrum!

An dieser Stelle muss ich sagen, das System welches am besten auf dem Uraltsystem (Specs) läuft, ist ein Microsoft Windows 7 sogar mit Glossy Effekt.

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Weiteres Vorgehen

Natürlich gibt ein Bayer nicht so schnell auf! Auf einen Rat von @vinzv werde ich noch Fedora 15 mit Gnome 3, wenn dies wieder scheitert, ist für mich für die nächsten zwölf Monate Linux auf meinem Desktop gegessen. Dies wäre schade…

Wünscht mir Glück und bis zum nächsten Mal

– der Bayer

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