Die Qual der Wahl

von sparrow242

Wer sich in der Welt der freien Software bewegt hat die Wahl. Das ist toll :)
Andererseits ist das natürlich auch eine Herausforderung wenn man nicht für sich entscheidet.

Ich habe die ehrenvoll Aufgabe jemandem einen Linux-Rechner einrichten zu dürfen. Mein Vorteil: der jemand ist fiffig und hat bereits mit Programmen wie OpenOffice gerbeitet. Die Umstellung sehe ich als relativ problemlos an.

Die Hardware-Frage ist auch geklärt. Ein schnelles Googeln ergab, dass die vorhandene Peripherie größtenteils unter Linux werkeln sollte. Der entsprechende Rechner wurde auch schon gefunden und bestellt. Der kommt ohne Betriebssystem und darf sich somit jungfräulich auf eine Linuxinstallation freuen.

Jetzt kommt aber die Qual der Wahl:
Was für eine Distribution installiere ich? Welche Desktopumgebung?
Mein erster Gedanke war: nimmste Sabayon mit KDE, da kennste dich gerade mit aus. KDE weil es von der Bedienung  her nicht weit von Windows weg ist, und Sabayon weil das einfach einmal installiert wird und sich dann (hoffentlich problemlos) selbst aktuell hält.

Gegen Sabayon spricht natürlich, dass da auch mal eben eine neue Version der Desktopumgebung installiert werden könnte, und dann sieht alles ganz anders aus. Vielleicht führt ein Update auch dazu, dass das System gar nicht mehr von alleine startet.

Im Augenblick tendiere ich zu Linux Mint mit KDE. Warum kein Gnome? Gnome 2 finde ich ein wenig… altmodisch. Ja, ich finde Windows 2000 auch toll, aber… *seufz*
Gnome 3 hingegen finde ich zu experimentell was die UI angeht. Das mag der zukünftige Weg sein der durch Studien herausgefunden wurde. Trotzdem verlässt mir das zu sehr das gewohnte Terrain.

Wie sieht eure Meinung aus? Mit einer kleinen Begründung wäre das natürlich super, vielleicht habe ich bei meinen Überlegungen ja etwas übersehen?

— der Würschtlmann

Advertisements