Ziel erreicht!

Stop! Bevor ihr diesen Blogpost lest müsst ihr einige Voraussetzungen dafür erfüllen:

  • Ihr habt Rocky gesehen
    (ihr wisst schon, dieser Film aus den 80ern)
  • ihr kennt die Musik wenn Rocky trainiert? Die müsst ihr die ganze Zeit summen :)

Ihr kennt das nicht? Ich helfe euch mal:

So, nun: summt!

Als ich im Mai (wieder) mit Laufen angefangen habe war mein Ziel bis Herbstanfang 10 km in weniger als einer Stunde zu laufen. Blöderweise durfte ich aber den den komletten Juni und den halben Juli nicht laufen. Das bringt so einen Plan natürlich total durcheinander.

Ich habe dann nach der Pause brav Intervalltraining und all den anderen Mädchenkram gemacht. Am letzten Samstag durfte ich dann eine Runde mit Denny drehen, und unter uns: er hat mich verdammt schlecht aussehen lassen. Er war wirklich nett, aber er war halt der ICE und ich die Dampflock. Das müssen wir ändern ;)

Jetzt habe ich immer meinen imaginären Freund Did mitlaufen. Did ist „Drillinstructor Denny“ und sagt mir die ganze Zeit, dass da noch was geht. Und ein bisschen was geht immer.

Angespornt von den ger nicht schlechten Zeiten letzten Samstag mit Denny (Denny, nicht Did!) hab ich mir gedacht, dass ich das ja vielleicht nochmal versuchen könnte mit der 10km in weniger als einer Stunde. Nur mal versuchen. Ich denke auf gerader Strecke wäre das gar kein Problem, meine normalen Zeit im Dauerlauf liegt so bei 1:07:00 bis 1:10:00, und hier sind wirklich fiese Berge auf der Strecke die man sowohl hoch als auch runter muss.

Ich wollte eine Referenzzeit für den Winter und habs dann direkt am Montag versucht. Dabei hab ich gleich was gelernt: Schuhe nicht mehr eng binden und die Uhr lose am Handgelenk lassen. Nach ungefähr 5km und 30 Minuten musste ich die Schuhe lösen und die Uhr abnehmen. Das war ich von den Intervallspielereien nicht wirklich gewohnt. Am Ende sagte die Technik über ds beste 10km Stück: 1h:03m:01. Besser als sonst, aber ist das mein Ziel?

Mittwoch dann der nächste Versuch, diesmal mit loser Uhr und von vornerein gut geschnürten Schuhen. Die ersten 8 Kilometer hatte ich tatsächlich das Gefühl zu agieren, nicht zu reagieren. Eigentlich hat alles gestimmt, keine Besonderheiten, keine großen Ausfälle: 1h:01m:31s .

Freitag dann nach Feierabend der nächste Versuch. Eigentlich war vom ersten Schritt an alles Mist. Der Berg der meine Strecke beginnt (ich nenne ihn neuerdings Mount Horror) brachte mich gleich aus dem Trab und ich brauchte fast 2 Kilometer um überhaupt meine Rhythmus zu finden. Im Gegensatz zum letzten Lauf am Mittwoch fühlte ich mich leer und ausgebrannt. Immerhin brachte ich die Beine dazu zu laufen, ob nun schnell oder langsam… nehm ich das halt als Ausdauerlauf und starte am Sonntag noch einmal einen Versuch.
Tja, aber da war ja noch Did der immer die Berge vor mir hoch lief, sich oben umdrehte und wieder runter kam, nur um mich zu fragen warum ich noch immer nicht oben bin.

Was so fehlender Druck alles bewirkt :)

10km

10km 59m:22s

–der Würschtlmann

4 Gedanken zu “Ziel erreicht!

    • Danke :)
      Erst einmal heile durch den Winter kommen und die Distanz ausbauen.
      Jetzt wo 11 km ziemlich problemlos funktionieren werde ich nächstes Wochenende mal schauen wie weit ich komme.
      Son Halbmarathon hat ziemlich genau doppelt so viele Kilometer *schluck*

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