Neue Hardware, oder: wer kauft dieses Apfelzeugs?

von sparrow242

Der Rechner unter meinem Schreibtisch kommt langsam aber sicher in die Jahre. Da sich ein Freund gerade mit neuer, ziemlich leistungsfähiger Hardware ausstattet, war ich ziemlich beeindruckt, dass die Preise offensichtlich gerade am Boden sind. Jedenfalls kein Vergleich zu der letzten Hardwareanschaffung, auch wenn die bereits ein paar Jährchen her ist.

Und weil der Bayer ja immer so davon schwärmt habe ich mich dann auch mal bei Apple umgeschaut und ein paar Preise bei verschiedenen Händlern geprüft. Und ich war geschockt….

Laut der Webseite von Apple kostet der kleinste iMac 1.199 US$ und hat eher „mäßige“ Hardware verbaut. Intel Core i5 mit 4 Kernen, 4GB Speicher, 500 GB Festplatte und einer AMD Grafikkarte mit 512 MB.

Nun, um das alles mal etwas in das richtige Licht zu rücken: wenn ich diese Komponenten bei einem bekannten deutschen Hardwareversand in meinen Einkaufskorb werfe komme ich auf einen Preis von: 418,95 Euro.
Gut, dabei musste ich teilweise verdammt tief stapeln weil die Hardware inzwischen so alt ist, dass es die neuere Generation nur einen Bruchteil mehr kostet, aber ich wollte ja in etwa eine identische Hardware-Konfiguration. Und ja, das ist natürlich ein Gehäuse und auch der entsprechende Monitor dabei.

Das ist ein Preisunterschied von ungefähr 50% 100%. Sprich: das Produkt kostet ungefähr doppelt soviel wie weitgehend vergleichbare Hardware. Gut, man muss auch das Betriebssystem bedenken… das würde aber bedeuten, dass man knapp 500 Euro für ein Betriebssystem bezahlt.

Also ich bin mir spätestens jetzt ganz sicher, dass mir kein Apfel unter den Schreibtisch kommt, oder habe ich irgend etwas übersehen was den iMac so unglaublich teuer macht?
Oder ist das wie bei Autos und SAP-Lizenzen und so ein Apple wird am Ende für den Kunden günstig gerechnet?

— der Würschtlmann

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