„Das Kuckucksei“ – die Geschiche einer Hackerverfolgung

von sparrow242

Ich beiße mich ja gerade wieder durch die Perry Rhodan Silberbände, aber ab und an braucht man auch einmal eine Auszeit.

Ein Buch das ich schon eine ganze Weile auf dem Schirm hatte: „Das Kuckckucksei“ von Clifford Stoll. Cliff beschreibt darin wie er in den 80ern, im Zuge des sogenannten KGB-Hacks, einem Hacker auf die Schliche gekommen ist. Laut seiner Aussage ein Tatsachenbericht.

Cliff, eigentlich Astronom, war zu dem Zeitpunkt gerade in der Rechnerverwaltung eines Instituts geparkt. Dort wurde er mit einem Buchungsproblem konfrontiert: die abgerechnete Rechenzeit entsprach nicht der tatsächlich verbrauchten. Die Suche nach dem Programmfehler entwickelte sich schnell zu der Jagd nach jemanden der unberechtigt ins System eingedrungen war.

Ich fand das Buch gut zu lesen, Cliff hat es geschafft seine Geschichte zu erzählen ohne sie zu trocken werden zu lassen. Durch das Einbinden seines Privatlebens in die Geschichte wird sie aufgelockert und es gelingt ihm die Hacker nicht nur als „das Böse“ darzustellen.

Für jemanden der sich nicht für die Computertechnik interessiert könnte das Buch eher langweilig sein. Mit der gewissen Affinität zu der Zeit und Ausdrücken wie „Unix“ oder „VMS“ kommt man auf jeden Fall auf seine Kosten.

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