Nennt mich naiv, ich mag die Wolke

Servus ihr,

habe heute Morgen Dirks Blogeintrag bezüglich der Schließung von BerliOS gelesen. Hierbei kam mir der Tag „Fremdhosting“ in das Gesicht gesprungen. Mittlerweile kenne ich Dirks Meinung zu diesem Thema – deswegen war es Zeit mir mal meine eigene zu bilden.

Ausgangspunkt

Als erstes habe ich mir einmal angesehen, welche Daten bei mir fremdgehostet aka in der Cloud liegen. Ich kam zu folgenden Schluss:

  • Mails – Google, Microsoft, Hochschule
  • Dokumente – gemeinsam erarbeitet Dokumente liegen bei Google
  • Dateiarchiv – gemeinsam genutzte Dateien liegen in der Dropbox
  • Adressbuch – Google / Apple
  • Audio – liegt zu Teilen in meiner Dropbox
  • Bilder – Facebook, Google
  • Blog – WordPress.com

Bin ich zufrieden?

Jap, ansonsten würde ich es nicht machen. Für mich ist es wichtig meine Daten überall syncron zu haben und dies ohne mich um das Backend kümmern zu müssen. Ich will das es „läuft“ und nicht das man es „zum laufen bringen kann“.

Mir ist lieber das in irgendeinem Rechenzentrum irgendwo auf der Welt ein Mensch sitzt, welcher Ahnung davon hat, anstatt das ich vor meiner Bash sitzt und mit halbgaren Wissen meinen Mailserver rumbastle welcher doch sicher sein sollte.

Vor allem ist es durch diese Technik möglich, dass man auch nicht-technik-affinen Menschen schnell Dinge erklären und austauschen. Ein Picasa oder Facebook Foto Album bekommen auch Maurer hin – dafür ich keine Trockenbaumauer. Meiner Meinung nach reicht dieses für ein Großteil der Nutzer völlig aus.

Auch ist es einfach simple und bequem. Dropbox bietet zum Beispiel eine geniale Desktopintegration in alle drei Betriebssysteme die ich nutze. Dies hat mir noch kein anderes Programm gebracht.

Das Problem mit dem Datenschutz und was fremde Leute mit meinen Daten machen sehe ich – auch wenn es traurig ist – prakmatisch. Das Risiko das sich irgendwer für ein Foto interessiert, wo ich mir das Deutsche Museum ansehe ist äußert gering. Und wenn doch – auf Facebook ist es eh schon veröffentlicht.

Man muss sich halt selbst kontrollieren das man nicht zu fahrlässig wird. Dies geht natürlich nicht immer, vor allem bei Mails ist man doch dem Provider ausgesetzt.

Jedoch habe ich ein Besitz, den ich nicht in die Wolke schießen würde – meine Finanzen. Ich hab weder Smartphone Apps was dies machen, weder Email-Kontoauszug, weder irgendwo meine Bankdaten hinterlegt. Dies ist meine magische Grenze.

nennt mich naiv

Ich glaube an die Cloud. Ich mag die Cloud. Das Risiko das ein Dienst ausfällt oder komplett eingestellt wird besteht imho immer. Ich plane auch nicht so das ich fünf Jahre den selben Dienst nutzt. Vielleicht fehlt mir die Erfahrung das es nicht klappt. Aber bisher mag ich es wolkig.

 

Einen schönen Samstag noch :)

 

– der Bayer

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