Will it blend? – Fertiges Projekt: Pilze

Wie bereits geschrieben beschäftige ich mich aktuelle mal wieder mit Blender. Gerade ist die neue Version 2.60 erschienen und die Blender Foundation will in Zukunft in regelmäßigen Abständen neue Versionen heraus bringen um neue Features schneller an die Benutzer zu bringen.
In der Vergangenheit gab es natürlich auch neue Versionen, die ließen aber manchmal auf sich warten bis sie für stabil genug erachtet wurden. Wollte man in der Zwischenzeit die neuesten Features nutzen musste man den Quellcode selber übersetzen, oder aber spezielle Zwischenversionen verwenden die aber meist von der Community erstellt wurden.

Pünktlich habe ich mein erstes Bild nach dem Wiedereinstieg fertig:

Blender Bild "Pilze"

Blender Bild "Pilze"

Mir ging es hauptsächlich darum mich in der neuen GUI von Blener zurecht zu finden, da hat sich mit dem Sprung von 2.4x auf 2.5x eine Menge getan. Das ist auch gut so, ich finde Blender nun viel angenehmer in der Benutzung.
Außerdem wollte ich wieder ein Händchen dafür entwickeln wie sich die Materialen vewalten lassen (auch das hat sich verändert) und wie sich Blender bedienen lässt. Als ich das letzte Mal mit Blender gearbeitet habe war das Paritkelsystem gerade in der Mache und noch nicht so super einsetzbar wie jetzt. Ich finde das Gras sieht dafür, dass ich nur 4 Abende damit verbracht habe das Bild von Null zu erstellen ganz gut gelungen. Das Parikelsystem taugt also :)

Die Szene hat absichtlich nur eine Lichtquelle und soll insgesamt etwas dunkler wirken. Ich steh auf düster ;). Das modellieren ging recht flott von der Hand und hat mit Blender Spaß gemacht. Immer wieder verwundert es mich, dass ich in Blender dazu neige nur in einem View zu arbeiten und die Objekte frei zu bewegen die ich beabeite, statt mehrer Views von verschiedenen Perspektiven zu öffnen.

Das Rendern erfolge mit dem Blender-Renderer, max. Antialiasing, die Lichtquelle und den Welt mit maximalen Samples für das Raytracing bei einer Auflösung von 1920×1080.

Die Metainformationen rund um den Rendervorgang: Metainformationen: VE:4419206 FA:2001836 MemPeakMax: 1134.40MB Time: 03:56:25.55.
In der Szene wurden also 44.419.206 Vertices gesetzt zwischen denen 2.001.836 Faces gespannt wurden. Ein Großteil davon wurde natürlich automatisch als Rasen durch das Partikelsystem generiert. Während des Renderns brauchte Blender maximal 1.134,40 MB an Speicher und um den Vorgang abzuschließen benötigte der Rechner 3 Stunden und etwa 56 Minuten. Das ist schon eine Weile. Gut, dass ich dabei noch andere Sachen zu tun hatte.

Mal schauen, als nächstes werde ich vielleicht etwas organisches versuchen, das ist aber schon eine Stufe schwieriger. Wenn es etwas größeres wird werde ich euch natürlich über Zwischenschritte auf dem laufenden halten.

— der Würschtlmann

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