KDE und Aktivitäten

Ich war dieses Jahr auf der Ubucon und habe dort unter anderem einen Vortrag über Kubuntu gehört. Und weil Kubuntu ein Ubuntu mit einer vernünftigen Desktopumgebung (also KDE) ist wurden da natürlich auch KDE-Fragen angesprochen.

Arthur stellte dort unter anderem die „Aktivitäten“ vor die es seit einiger Zeit in KDE gibt. Obwohl ich eigentlich durchgängig KDE benutzt habe (rund um die Einführung von KDE 4 musste ich kurz zu Gnome) hatte ich bisher noch nicht so ganz verstanden wozu Aktivitäten eigentlich da sind.

Nach der ersten Erklärung dachte ich zuerst, dass es so eine Art aufgebohrte virtuellen Desktops sind, denn man konnte offensichtlich Fenster auf verschiedenen Aktivitäten platzieren. Aber Arthur nahm sich dann während des Vortrages die Zeit mir das entsprechend zu erklären.

Die Aktivitäten sind so etwas wie eine komplette virtuelle Arbeitsumgebungen. Angenommen man verwendet seinen PC als Freizeitgerät und als Arbeitsmaschine, möchte aber für beides verschiedene Einstellungen er Arbeitsumgebung: genau für so etwas sind die Aktivitäten gedacht.

Man kann eine Aktivität für das „Arbeiten“ und eine für die „Freizeit“ einrichten. Vielleicht braucht man in der Aktivität „Arbeiten“ mehr virtuelle Desktops, eine andere Dock-Leiste, ein anderes Hintergrundbild… all das lässt sich einrichten und ist dann speziell nur für diese Aktivität aktiviert.

Der Clou bei der ganzen Sache ist, dass Aktivitäten auch gleichzeitig laufen können. Man kann dann relativ einfach über das Menü zwischen ihnen umschalten. Braucht man eine Aktivität länger nicht „Stoppt“ man sie ebenso einfach, die laufenden Anwendungen und Einstellungen werden dann auf die Platte geschrieben. So nehmen sie keinen Speicher ein während eine andere Aktivität läuft.

Das ganze ist super praktisch. Dummerweise war es mir bis zu dem Vortrag so nicht bekannt. Entweder habe ich gepennt… oder das KDE-Projekt hat das nicht sehr laut kommuniziert.

— der Würschtlmann

Ein Gedanke zu “KDE und Aktivitäten

  1. Also bei mir lassen sich nicht alle Andwendungen zB der Firefox; parken und eine komplett neue Umgebung macht meiner Meinung nach wenig Sinn, wenn dann alles langsam wird, weil das System grad mal 4GB Arbeitsspeicher verbrät. Sonst finde ich die Pause & Resume Idee super. Hab das auch erst vor einer Woche entdeckt und wollte davor nichts von den Aktivitäten wissen. Vielleicht bessert sich das mit neueren Versionen auch noch…

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