Warum ich Virtualisierung liebe…

Servus,

die extrem gefallenen Prozessor- und Arbeitsspeicherpreise der letzten Jahre waren für viele technologische Entwicklung ausschlaggebend. Eine davon ist meiner Meinung nach die Virtualisierung von IT-Landschaften.

Ich merke beruflich als auch privat die dicken Vorteile dieser Art der Computernutzung. Während in der Arbeit alles – angefangen von einzelnen Applikationen über Clientsysteme bis hin zu Severn- virtualisiert ist, nutze ich daheim im Grunde nur die Virtualisierung via VirtualBox für fremde Gastsysteme.

beruflich

es interessiert dich nicht mehr, ob ein Programm nur für Windows oder nur für Linux existiert.

So kannst du unter einem schlanken Linux, welches vielleicht nur 256MB Arbeitsspeicher benötigt, mit Microsoft Outlook oder Photoshop arbeiten.

IGEL UD Linux mit virtualisierten Applikationen

Natürlich lässt es sich auch auf virtuelle Maschinen zugreifen, wo mit RemoteFX  die Grenze zwischen physikalischer Installation und dem Virtualisierten komplett verschwindet.

Weiter verbrate ich Rechenzeit dann auch nur, wenn ich sie wirklich benötige. Ein anderer dickerer Vorteil ist, dass sich die Enterprise Backup Strategic vereinheitlicht und vor allem vereinfacht. Es gibt nur noch ein Filecluster um den man sich kümmern muss – und nicht 200x eine physikalische Festplatte. Das macht den Administrator froh.

Auch wenn man es nicht glaubt, so ist Virtualisierung auch für Entwicklungsabteilungen hilfreich. Testpools lassen sich mit einem Klick generieren, Workstations lassen sich vor einem IDE Update sichern um gegen etwaige Programmfehler abgesichert zu sein, usw.

Natürlich, ein dicken Hacken hat das Ganze. Ohne Netzwerk hat man nicht mal mehr lokale offline Dateien wie vielleicht bei einem Fatclient wo der Sync deswegen ausgefallen waere.

privat

In meinem eigenen kleinen Reich nutze ich Virtualisierung wie wohl jeder andere. Um mit anderen Betriebssystemen spielen, um einen Internet Explorer oder Elster zu haben, oder um ein bisschen Sicherheit bei bestimmten Aktionen zu haben.

Wer sich privat für Virtualisierung interessiert, dem hat VMWare ein nettes Geschenk geschnürt. Den ESXi stellt VMWare gratis zur Verfuergung. Wer nun nur noch passende Hardware mitbringt, kann sich ein genial privates Cluster`chen aufbauen.

Fazit

Ich mag Virtualisierung, ohne drum und bum. Was denkt denn ihr? Was ist eure Meinung zu diesem Trending-Topic?

– der Bayer

9 Gedanken zu “Warum ich Virtualisierung liebe…

  1. Virtualisierung FTW!

    Oft reicht sogar auch eine Containervirtualisierung (Linux Containers in Linux oder Jails in FreeBSD) wenn man nicht Crossplatform braucht. So kann man sogar auf dem 10 Jahre alten PC immernoch Virtualisieren.

    Ich benutze sowas um setups zu testen, ohne mein Hauptsystem „kaputtzuspielen“. Fuer die Steuererklaerung mit WISO muss jedoch VirtualBox dran, da laeuft ein altes Windows XP Prof.

    VMWare hate ich fuer grosse Virtualisierungsfarmen nur begrenzt sinnvoll (Erfahrungswerte). IO Performance geht da schnell den Bach herunter. Fuer „Mal eben auf dem Desktop was zusammenklicken“ hingegen ideal.

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