Der Bayer und der Würschtlmann

Von Würsten und Bayern

[Linktipp] Made with ARKit – Sammlung von ersten AR Gehversuchen auf iOS

by tobonaut

Kurzrum, auf madewitharkit.com findet ihr eine kurierte Auflistung von Projekten welche das in iOS 11 kommende ARKit von Apple einsetzen. Natürlich ist hiervon noch viel Spielerei und nur semi spannend, dennoch zeigt es auf was für eine Kraft AR durch diese tiefe Integration in ein Massenbetriebssystem erreichen kann. Obwohl hier Microsoft und Google schon lange am Werkl’n sind würde ich fast schätzen, dass Apple hier zu mindestens in der nahen Zukunft der Primus sein wird. Aber wer weiß das heutzutage schon.

Am interessantesten fand ich einerseits das AR Maßband, also auch die App welche die Falcon von SpaceX im Garten landen lässt.


[Videotipp] Taubestumme Sängern tritt bei AGT’17 auf

by tobonaut

Ich weiß, us-amerkianisches Fernsehen und Shows von Kaliber von America’s Got Talent neigen dazu gewissen Dingen zu viele Emotionen krampfmäßig zuzuschreiben. Jedoch ist der Aufritt einer gewissen Mandy Harvey (Wiki) wirklich atemberaubend und in schwachen Momenten auch zu Tränen rührend. Sie verlor ihr Gehör durch eine Krankheit und hat nicht durch logisches und praktisches Training und Nachahmen von „abgesicherten“ Bewegungen ihre Gesangsstimme wieder erlangt, sondern kann zu mindestens in diesem Fall wirklich schön rhythmische Baladen schreiben.

Man sollte Menschen nicht nur nach reinen Eigenschaften einsortieren. Manche brechen aus Gedankengrenzen aus und zeigen allen, dass nicht alles vorgegeben ist. :)

#musikisteinfachtoll

 

Mandy Harvey (America's Got Talent)

Papyrus Autor 8.5 unter Linux installieren

by sparrow242

Kein PA für Linux

Ich schreibe gerne und viel. Dafür brauche ich ein gutes Werkzeug.

Die beste Textverarbeitung, die ich für diesen Zweck kenne, ist „Papyrus Autor“ der R.O.M. Logicware GmbH aus Berlin. Allerdings gibt es da ein winziges Problem: Die offiziell unterstützten Betriebssysteme sind Windows und Mac. Ich verwende in der Regel aber Linux.

Die Lösung heißt, wie so oft in solchen Fällen, Wine. Bei der Einrichtung gibt es allerdings einiges zu beachten, weshalb ich mich entchieden habe, das kurz in einem Blogartikel zu beschreiben. Vielleicht kann ich damit dem einen oder anderen helfen, der PA ebenfalls unter Linux einsetzen möchte.

Die Ausgangssituation

Die Beschreibung bezieht sich auf ein frisch installiertes Linux Mint 18.1.

Meiner Erfahrung nach, ist das (bzw. Ubuntu) die Distribution, die sehr häufig eingesetzt wird. Die verwendeten Werkzeuge sind aber größtenteils von der Distribution unabhängig. Die Schritte der Installation müsst ihr dann aber anpassen.
Funktionieren tut diese Anleitung ohne Anpassungen für Ubuntu und seine Derivate.

Wir werden für das Management von Wine „PlayOnLinux“ verwenden, was diesen Zweck hervorragend erfüllt und extrem hilfreich ist.

Installation von PlayOnLinux

Wir installieren als erstes „PlayOnLinux“, falls noch nicht vorhanden, mit folgendem Befehl in der Konsole: sudo apt-get install playonlinux

Die Paketverwaltung sorgt dafür, dass alle benötigten Bestandteile auf der Platte landen. Wir freuen uns, dass wir das nicht selbst haraussuchen müssen, und bestätigen die Nachfrage mit Ja.

pol_install

Apt installiert alle Abhängigkeiten von „PlayOnLinux“ mit.

Erster Start von PlayOnLinux

Im Menü findet man „Play on Linux“ zumeinst unter „Spiele“.

Der erste Eindruck der Oberfläche ist übersichtlich.

fresh_pol

Oberfläche von PlayOnLinux

Die richtige Version von Wine installieren

Das tolle an PlayOnLinux ist, dass es auch verschiedene Wine-Versionen verwalten kann.

Wir wählen dafür im Menü „Werkzeuge“ den Punkt „Wine-Versionen verwalten“.

In dem erscheinenden Dialog wählen wir den Reiter „Wine-Versionen (amd64)“ und im unteren Bereich klicken wir links die Version 2.3-staging an und befördern sie mit dem Pfeil in der Mitte auf die rechte Seite, damit sie installiert wird (falls sie noch nicht rechts steht).
PlayOnLinux wird jetzt für uns die Installation vornehmen.

(Warum ausgerechnet 2.3-staging? Weil mit dieser Version Papyrus Autor sehr gut läuft. In Versionen ohne den -staging Anhang kommt es zu Problemen, wenn man mehr als einen Monitor hat. In manchen neueren Versionen gibt es ein Problem mit der Darstellung von Text auf Dokumenten in Papyrus Autor.)

wine_installed

Wine in der richtigen Version erfolgreich installiert

Einrichten eines virtuellen Laufwerks

Wir wählen in dem Hauptfenster von PlayOnLinux „Installiere ein Programm“ und in dem dann auftauchenden Dialog wählen wir die Option „Installiere ein Programm, das nicht aufgelistet ist“ am unteren Rand.

Es könnten nun Hinweise folgen, die wir alle bestätigen.

Wichtig wird für uns die Nachfrage nach der Art der Installation. Hier wählen wir „Installiere ein Programm in einem neuem(sic) virtuellen Laufwerk“.

Dann müssen wir das Laufwerk benennen. Ich nenne es schlicht „Papyrus“.

Im nächsten Dialog werden wir gefragt, ob wir noch andere Dinge tun wollen.
Wir wählen „Installiere einige Bibliotheken“.
(Aus irgend einem Grund funktioniert es hier noch nicht die Version von Wine zu ändern, deshalb lassen wir den Knopf  nicht aktiviert.)

Dann wählen wir eine „64 bit windows installation“.

Anschließend werden andere Softwarepakete abgefragt, ob diese installiert werden sollen. Hier wählen wir immer „Installieren“.

Im nächsten PlayOnLinux-Dialog sehen wir eine Liste mit sehr vielen Einträgen. Wir wählen „POL_Internal_IntallFonts“.

Anschließend wird uns mitgeteilt, dass die Microsoft Schriftarten nicht installiert sind und PlayOnLinux das für uns tut. Wir freuen uns und stimmen im nächsten Fenster den Bedingungen zu.

Jetzt ist es soweit und PlayOnLinux fragt uns nach der Installationsdatei. Wir wählen die Setup-Datei von Papyrus Autor entsprechend aus. Hilfreich ist es, wenn – wie bei der Installation unter Windows auch – gleich die Schlüsseldatei mit in das Verzeichnis zu legen, wo auch die Setup-Datei liegt, weil PA sie dann gleich mit in das richtige Verzeichnis kopiert.

Achtung! Als einzige Option sollte am Ende der Installation „Papyrus Autor ausführen“ abgewählt werden. Den Rest fassen wir einfach nicht an.

Zuletzt fragt uns PlayOnLinux noch, ob ein Starter angelegt werden soll.
Wir wählen „Papyrus Autor.exe“, dann „Weiter“.
Den Namen lassen wir oder passen ihn an.
Anschließend wählen wir „Ich möchte keinen anderen Starter erzeugen“.

Die richtige Wine-Version für Papyrus wählen

Leider funktioniert das während der Installation nicht, deshalb holen wir das jetzt nach.

Wenn wir alles wie oben beschrieben durchgeführt haben, dann gibt es jetzt im Hauptfenster einen Starter namens „Papyrus Autor“.

Dem klicken wir an und wählen dann auf der linken Seite „Konfigurieren“.

pol_PA

PlayOnLinux mit Papyrus Autor

In dem erscheinenden Fenster ändern wir im Reiter „Allgemein“ die „Wine-Version“ auf „2.3-staging“.
Möglicherweise gibt es eine Mitteilung, dass alle laufenden Programme aus dem virtuellen Laufwerk beendet werden. Das juckt uns nicht.

Papyrus starten

Jetzt können wir den Eintrag im Hauptfenster von PlayOnLinux einfach auswählen und anschließend „Ausführen“ wählen.

Beim ersten Start werden wir wieder darauf hingewiesen, das Pakete fehlen. Das liegt daran, weil wir die Wine-Version gerade geändert haben. Wir wählen hier wieder immer „Installieren“.

Bald sollte Papyrus Autor dann nach dem persönlichen Schlüssel fragen.

Jetzt braucht ihr zum Starten nur PlayOnLinux öffnen und „Papyrus Autor“ ausführen.
Updates, etc. funktionieren.

Was nicht funktioniert

  • Ab und zu, vor allem nach Updates, kommt es einmalig zu einem Fehler des Duden-Korrektors.
    Dann einfach Papyrus Autor schließen und noch einmal starten. Dann tritt das Problem nicht mehr aus.
  • Die Schrift in den Menüs ist nicht so toll.
    menufont
    Wenn hier jemand eine Lösung weiß, wäre ich froh über einen Hinweis in den Kommentaren.
  • Bitte bedenkt, dass Linux keine offiziell unterstützte Plattform ist.
    Rechnet also mit Fehlern und damit, dass der Support euch nicht helfen wird.

Viel Erfolg!

Fundstück: The Art of Readme

by tobonaut

Der Github User noffle hat sich mit seinem Repository art-of-readme ganz der Kunst des Readme-Schreibens verschrieben.

Ein kurzer Ausschnitt des Pamphlets:

This is an article about READMEs. About what they do, why they are an absolute necessity, and how to craft them well.

This is written for module creators, for as a builder of modules, your job is to create something that will last. This is an inherent motivation, even if the author has no intent of sharing their work. Once 6 months pass, a module without documentation begins to look new and unfamiliar.

Egal ob man es nun so extravagant sieht oder doch einen etwas legeren Umgang mit Readme-Dateien pflegt. Sie gehören meiner Meinung nach zwingend zu jedem Projekt – egal ob quelloffen, privat, als Lonerider oder als Teamprojekt.

Nützliches für die Bash: Größten Datei & Ordner in einer Ordnerhierarchie auflisten

by tobonaut

Manchmal hat man den Anwendungsfall, dass man schnell nachsehen will was den einen gewissen Ordner oder dessen Archiv so aufgebläht hat.
Mittels dem Befehl: du -a . | sort -nr | head klappt dies ohne Probleme.

Quelle: explainshell.com

Hierbei ist interessant, oder auch wissenswert um nicht etwa auf false-postives hereinzufallen, dass der Ordner der größten Datei als auch die größte Datei an sich in der Auflistung enthalten ist.

Dies kann verwirrend aber auch hilfreich sein wenn man Ordner mit einer großen, oder vieler kleiner Dateien auf seinem Filesystem versammelt hat.

De Erklärung zum Befehl findet man schön dargestellt wie immer auf explainshell.com.

Microsoft Office 365 – Erster Eindruck eines macOS Benutzers

by tobonaut

Hintergrund

Microsoft Office habe ich zuletzt zur Windows Vista Ära benutzt und war einer der ersten Liebhaber des „Ribbon“-Designprinzips. Nach dieser Zeit übernahm in Ausbildung, Studium und Arbeit eine Vielzahl von Alternativen wie LibreOffice, Google Docs und Apple Pages die Rolle meiner Büroumgebung der Wahl. Hierzu sei jedoch erwähnt, dass solche Umgebungen in meinem Berufsleben nur eine sehr untergeordnete Rolle spielen und somit nicht zu meinen täglich geöffneten Programmen zählen.

Nach all diesen Jahren habe ich immer wieder mit dem Gedanken gespielt mir ein aktuelles Microsoft Office einmal wieder anzusehen und eventuell meine damalige Bewertung der verfügbaren Suiten zu überdenken.

Vor wenigen Tagen hat mir Raphael Köllner (Blog, Twitter, Facebook) im Rahmen meiner Einbringungen für windowscommunity.de die Chance gewährt, mir ein aktuelles Office innerhalb einer Office 365 Subskription einmal wieder anzusehen und damit zu experimentieren. An dieser Stelle herzlichen Dank für diese Möglichkeit!

Erster Eindruck

Zu Klarstellung, ich nutze die folgenden Programme jeweils auf einem MacBook Retina in der Skalierungseinstellung „Standard“ mit macOS 10.12.4. So können eventuell manch Punkte sich von dem Verhalten und Aussehen der Windows Variante unterscheiden. Ebenso sah ich mir bei Programmen, bei welchen ich es für mich persönlich für sinnvoll erschien die mobile Versionen auf einem neuen iPad 5. Generation unter iOS 10.3 an. Des Weiteren bin ich wie oben erwähnt, kein täglicher oder professioneller Nutzer dieser Applikationen und nutze diese nur sehr oberflächlich oder nicht auf dem idealsten Wege.

Office Portal

Das Erste was ein neuer Office 365 Abonnent sieht ist die, für mich gut strukturierte, Office Portal Webseite auf jener alle verfügbaren Dienste als auch der plattformabhängige Installer ansprechend und vor allem verständlich aufgelistet sind.

Neben den Applikationen bietet das Portal ebenso eine durchsuchbare Übersicht über alle hinterlegten Dateien und Informationen welche sich im Email Postfach,  im verbundenen OneDrive oder SharePoint befinden.

Microsoft Word

Der Anfang war etwas holprig da man sich als langjähriger macOS Benutzer erst an die Gestaltungssprache was Microsoft für die Office Programme genutzt hat erst gewöhnen muss.  Andere Standarschrift, kleinere Icon, etc. Nach wenigen Minuten verschwand jedoch diese Konfusion.

Was mir beim Testen auffiel war die neue – man bedenkt meine letzte Version die ich benutzte war Word 2007 – Typographie. Weniger groß, weniger blau, besser in sich schlüssig. Wenn man sich nicht an Unternehmensvorlagen halten muss, ist das Standardfarbgestaltung für mich nun wirklich ausreichend hübsch.

Für diesen Text sehr entscheidend, die Korrekturvorschläge für falsch geschriebene Wörter oder für grammatikalische Fehler hat sich nach meinem Empfinden wirklich äußert positiv entwickelt. Einzig Eigennamen wurden während des Schreibens dieses Textes falsch positiv als Fehler erkannt.

Was mir erst nach längeren arbeiten aufgefallen ist sind die kleinen Features die einen doch weiterhelfen. So zeigt Word beispielsweise an, wo man in der letzten Session aufgehört hat.

Als Apple-, Github- und WordPress-Benutzer fehlt mir jedoch sehr die Unterstützung für Markdown. Die Integration eines Quelltext-Highlighters um in manchen Dokumenten – oder auch Präsentationen – Beispielstexte hervorzuheben wäre mir ebenfalls ein großes Anliegen. Natürlich ist mir hier bewusst, dass der Großteil der Office Benutzer diese Wünsche nicht teilen würden.

Microsoft Excel

Hier kann ich meine Aussagen kurzhalten. Es fühlt sich für einen oberflächlichen Benutzer solide und bekannt an. Die macOS Version hat aus technischen Gründen kein VBA (Wiki) beziehungsweise Makro-Support.

Was ich sehr gewöhnungsbedürftig finde ist die etwas langsame Animation, wenn man Zellen Wechselt. Springt man als von A17 nach G1 sieht man schön den Selektionsrahmen fliegen. Zeitoptimiert ist dies jedoch eher nicht.

Microsoft PowerPoint

Heutzutage kommt man nirgend wo mehr an Präsentationen vorbei. Sei es Schule, Studium oder natürlich im Job. PowerPoint ist hier nicht ohne Grund der Platzhirsch. Es lässt sich schnell mit Vorlagen und Inhalte füllen.

Wem der Funktionsumfang nicht genüge ist kann, wie in den meisten Microsoft Office Produkten, kann Mithilfe des integrierten Stores neue Add-Ins nachrüsten um noch mehr Datenquellen oder Gestaltungsmöglichkeiten hinzuzufügen.

Was jedoch irgendwie keinerlei Präsentationssoftware von Haus aus mitliefert: Moderne, gutaussehende Präsentationsvorlagen. Irgendwo muss eben immer gespart werden.

Microsoft Outlook

Outlook war mein einziges Office Produkt was ich ausgiebiger bei Arbeitgebern nicht immer freiwillig genutzt habe. Sicherlich ist Outlook ohne Worte die Nummer 1 sobald ein Microsoft Exchange Server eine Rolle spielt. Alle wichtigen Emails, Kalendereinträge und Aufgaben gesammelt an einem Ort – bei Apple sind dies drei getrennte Programme.

Für Gelegenheits-Email-Schreiber wie mich ist die Outlook nicht geeignet und vor allem wohl auch nicht gedacht. Wer Probleme hat, eine @me.com Email Adresse unter Outlook 2016 zu verwenden, könnte mein vorheriger Blogpost eventuell weiterhelfen.

Microsoft Outlook (iOS)

Die mobile Version von Microsoft Outlook (App Store) basiert unter anderem auf der zugekauften App namens Acompil. Die Outlook Variante für iPhone, iPad & Co. bündelt wie auch die Schwester vom Desktop nicht nur Emails, Kontakte und Aufgaben, sondern auch beispielsweise Dateien. Wer also im Microsoft Universum lebt hat hier alles an einem Ort. Für Leute was dies nicht sind, hat die App viele sinnlose Tabs.

Könnte man unter iOS die Standardapplikationen umstellen, so wäre wohl Outlook meine erste Wahl – noch vor der Apple eigenen Mail App.

Microsoft OneNote

Fairerweise muss ich hier sagen, dass ich OneNote (Mac App Store) schon lange als mein Notiz- und Aufgabenlistenwerkzeug meiner Wahl nutze. Das Programm ist auch ohne O365 und auch ohne sonstigen Kosten in einem eingeschränkteren aber ausreichenden Funktionsumfang unter Windows, Mac und mobilen Geräten verwendbar.

Microsoft OneNote (iOS)

Unter iOS wirkt die OneNote App (App Store) weder nativ noch modern. Es erinnert an iOS 6 Zeiten mit Schlagschatten, dicken Buttons und einem Action-Floating-Button der aus Googles Material Art Android Apps bekannt ist.

Nichtsdestotrotz, es tut seine Dienste und hat mich, bis auf etwas träge Syncronisationszeiten, nie im Stich gelassen. OneNote ist neben Outlook das einzige Office Tool was man auch schreibend ohne O365 Abo mobile nutzen kann.

Microsoft Office Lens (iOS)

Nach dem ich jetzt nun doch seit paar Jahren aus dem, im Nachhinein, bequemen Studentenleben verlassen habe und Dinge erledigen muss wie Steuererklärungen und Co. steigt die Anzahl an wichtigen Unterlagen permanent. Um zu mindestens die Unterlagen schnell griffbereit zu haben von denen ich weiß, ich benötige sie wieder digitalisiere ich diese mit Office Lens (App Store). Da die App unter iOS sehr schlicht gehalten ist kann ich mit dieser sehr schnell arbeiten und den öden Prozess schnellst möglich hinter mir lassen. Ein bisschen Bammel bleibt natürlich schon, wenn man solche wichtigen Daten dann OCR-fähig in die Cloud lädt – nur vertraue ich hier Microsoft am besten die Kombination aus Datenschutz und Ausfallsicherheit zu gewährleisten. Wenn es nur um das erstere gingen würde, würde ich wohl die iCloud bevorzugen.

Microsoft Teams

Dank Raphael kann ich ebenfalls das neue Microsoft Teams in einem realen Benutzungsszenario mit den für windowscommunity.de verantwortlichen Personen ausprobieren. Bisher war ich von meinen Arbeitgebern, alle in der Softwareentwicklung angesiedelt, bisher die Konkurrenten Atlassian HipChat und Slack gewöhnt. Hierbei war es für mich spannend zu sehen, wie Microsoft diesen, bereits sehr abgegrasten, Bereich der internen Kommunikation innerhalb eines Unternehmens lösen möchte.

Bisher empfinde ich Teams noch etwas arg zusammengewürfelt und sehr vollgestopft mit Features, welche mal mehr mal weniger sinnvoll sind. Hierbei geht mir öfters leicht der Überblick verloren. Auch fehlen für mich noch von den Konkurrenten bekannte Features wie das ein rückwärts geneigten Hochkommas (`) das Einfügen von Quelltext inklusive einer speziellen Formatierung einleitet. Sowie als auch die Möglichkeit gesendete Texte im Nachhinein zu bearbeiten um eventuelle übersehen Schreibfehler auszugleichen oder, wenn noch ungelesen, aktualisieren zu können.

Fairerweise muss man sagen, dass Microsoft Teams erst wenige Woche nun verfügbar ist und es sicherlich noch Anpassungen in diesen Hinsichten geben wird – so meine Hoffnung. Da Teams auch (technisch gesehen nur) eine Webapplikation ist würde für meine Art der Benutzung auch die Unterstützung für Apples eigenen Browser Safari helfen das Programm stärker zu schätzen.

Microsoft Teams (iOS)

Messaging lebt davon immer und überall erreichbar zu sein. Deswegen war einer meiner ersten Aktionen Microsoft Teams (App Store) auch auf dem iPad zu installieren.

Man sagt ja, einen geschenkten Gaul sollte man nicht ins Maul sehen, aber manchmal geht es nicht anders. Kurz gesagt, ich bin enttäuscht. Die Konfuse und für Apple Benutzer sehr enge Textdarstellung bringen mir weder Spaß noch wirklich einen Mehrwert. Des Weiteren unterstützt die App (noch) nicht eine, auf die größere Bildschirmdiagonale, angepasste Ansicht. So wäre für meiner einer eine geteilte Ansicht, bei welcher sich links eine Übersicht aller Teams, Chats und Menüpunkten befindet und rechts der jeweilige Inhalt des ausgewählten Punktes dargestellt wird, lieber. Als das nun hier vorherrschende Navigationsaufbau bei welchem der Nutzer immer wieder zwischen einer sehr gestreckten Ansicht mit allen Menüpunkten und Ansicht mit sehr weiter gestreckten Chatzeilen umherspringen muss um zwischen Chats navigieren zu können. Apps die eine geteilte Oberfläche bieten sind zum Beispiel der Facebook Messenger oder Skype.

Jedoch sei auch hier auf das sehr junge Alter der App und den noch sehr zügigen Aktualisierungrhythmus hingewiesen.

Fazit

Mein genereller Eindruck

Nach meinem ersten Eindruck kann ich sagen, dass ich wirklich sehr positive überrascht bin über das aktuelle Microsoft Office (und Office 365). Nach wie vor bleibt einer der Hauptpunkte von Office die jeweilige Integration in den jeweilig anderen Bestandteil der Büroumgebung. Wenn man Programm A verstanden hat, findet man sich zu mindestens was Menüs und Klickwege anbelangt auch in Programm B und C zurecht. Markieren, kopieren, einfügen geht ohne großen Verlust von Formatierungen reibungslos von sich. Ebenso ist das nahtlose Weiterarbeiten zwischen einem auf dem Desktop Installierten Office, den Office Web Apps und den mobilen Office Versionen für mich sehr gut gelungen. Ich hatte nur bei sehr flotten Wechseln eine ältere Version des Dokuments auf den drei Kanälen bemerkt.

Dennoch vermisse ich manchmal die Liebe zum Detail. So existieren manchmal verwirrende Fehlermeldungen, manche Untermenüs wirken so, als hätte man diese seit Office 2000 nicht mehr angefasst oder hätte lieber ein Feature mehr integriert als ein anderes einmal grad zu ziehen. Somit ist für mich Office bisher eher ein bürotechnischer „Zweckbau“ als ein „Repräsentationsgebäude“ für gute UI und UX.

Kosten

Wenn man auf manche Tools wie Teams verzichten kann und es nur privat nutzen möchte kann man eine ein Jahres Fünf-Computer-Abo auf Amazon für 50 Euro erhalten.

Dies kann unter Umständen noch sehr ansprechender sein, wenn man hier noch das Terabyte an extra OneDrive Speicher und die Inklusivminuten für Skype beim Abo mitberücksichtigt.

Windows Benutzer

Jeder, der unter Windows gerne etwas lokal installiert beziehungsweise abgespeichert haben möchte, dem Google Docs und Microsoft Office Web Apps zu beschnitten oder Wert auf Offline-Fähigkeit legt, sollte sich wirklich überlegen ein solches Abo abzuschließen oder eine Lizenz zu kaufen.

Apple Benutzer

Für Apple Benutzer schaut es meiner Meinung nach bisschen anders aus. Wer im Apple Universum lebt und keine Notwendigkeit sieht bearbeitbare Dokumente in Dateiform mit Nicht-Apple-Benutzern zu teilen wird wohl auch mit Apple Pages, Numbers und Keynote sehr glücklich.

Ja, es gibt Unannehmlichkeiten auf die man sich als Apple Benutzer einlassen muss.Beispielsweise wie das manchmal sehr penetrante Aktualisierungswerkzeug, die nicht native Oberfläche oder die Einschränkung in dem einen oder anderen Programm wie zum Beispiel die VBA-Unterstützung in Excel, die Möglichkeit aus Word heraus Blogs mit Inhalten zu befüllen oder das Fehlen ganzer Programme wie Access oder Visio.

Ansonsten ist auch hier ein Office 365 Abo, ebenfalls wegen den gleichen Gründen wie für Windows-Benutzer, empfehlenswert.

Mobile Office Apps

Einen wirklichen Mehrwert für die mobilen Apps abseits von Teams und OneNote habe ich noch nicht gefunden. Eventuell denke ich hier noch nicht „mobile“ genug. Die Zeit wird es zeigen!

Persönliches Fazit

Falls sich an meinem jetzigen, privaten Email- und Datenverkehr nichts ändert werde ich wohl kein eigenes Abo abschließen. Hierzu fehlt mir einfach die Einsatzmöglichkeiten der Programme.

Da man jedoch niemals nie sagen soll und man natürlich auch nicht weiß wie sich das eigene Anforderungsprofil in den kommenden Jahren ändern wird, wäre für mich Office 365 mit den immer aktuell gehaltenen Büroprogrammen eine vielversprechende Alternative. Ebenso würde ich eine Office 365 Subskription auch Bekannten und Verwandten – insofern diese es benötigen würden– sehr empfehlen. Nicht jedoch mehr die hoffentlich bald verschwindenden Einzelplatzlizenzen ohne Abo.

Abschließende Worte

Generell habe ich gerade das Gefühl auf einer Art Safari zu sein. Bei jeder Benutzung entdeck ich neue Funktionen und Eigenschaften die ich nicht kannte oder überhaupt nicht vermutete. Ob man so bei einem Stück Software denken sollte weiß ich nicht, mir auch egal – es macht einfach Spaß.

Auch sei hier noch mal das bunte Treiben Community Leben in Microsoft-nahen Gemeinschaften erwähnt. Ich bin in diversen Communities aktiv beziehungsweise aktiv gewesen, teilweise auch in „Teammitglied“-Rollen. Durch die Veränderung der Communitywelten in den letzten Jahren bin ich wirklich positiv überrascht wie offen und freundlich der Umgang innerhalb von Windows Communities ist. Als Beispiel hierfür seien drwindows.de beziehungsweise nochmals windowscommunity.de erwähnt welche entweder im Forum oder als Facebook Gruppe einen tollen Job in Richtung Gemeinschaftsbildung machen.

Alles zusammengefasst: #communityrocks 

 

@me.com-Emailadressen mit 2 Factor Auth unter Outlook 2016 for Mac nutzen

by tobonaut

TL;DR
Gerade die Antwort auf folgende Frage gelernt: Wie richte ich einen mit Two Factor Authentication Geschützes @me.com-Konto unter Microsoft Office 2016 for Mac ein?

Kurze Antwort: Unter appleid.apple.com ein programmspezifisches Passwort eingeben und anschließend einfach neben der Emailadresse in der ersten „Konto hinzufügen“-Dialogbox eingeben. Fertig.

Hintergrund
Dank eines netten Umstandes kann ich gerade in Office 365 herein schnuppern. Neben den üblichen Verdächtigen wie Word, Excel und PowerPoint gibt es natürlich auch den Klassiker Outlook zum Herunterladen. Das Exchange als auch mein privates @outlook.com-Emailkonto konnte ich ohne Probleme hinzufügen. Nur bei meinem @me-Account kam immer eine Fehlermeldung bezüglich einer fehlgeschlagenen Authentifizierung. Nach diversen Versuchen ob ich mich im Passwort vertippt habe, überlies ich die Lösungsfindung Google.

Lösung
Natürlich war eine Anmeldung wegen der 2-FA nicht möglich. Allerdings ploppte nicht wie gewohnt das übliche PIN Feld auf. Anstatt musste man sich mit dem hinzuzufügenden Konto an appleid.apple.com anmelden und dort unter dem Punkt „App-Specific Passwords“ ein Passwort – es wird bereits eins vorgeschlagen – für Outlook erstellen.

Das hier generierte Passwort anschließend einfach im ersten Dialog im „Konto hinzufügen“-Wizard neben der Emailadresse angeben. Eine manuelle Konfiguration, so wie auf vielen Hilfeseiten, ist nicht von Nöten.

Ob es geklappt hat sieht man neben einem grünen Kreis am Konto in der Übersichtsliste auch über eine Bestätigung seitens Apple das ein programmspezifisches Passwort erstellt worden ist.

Kudos
Lesen hilft. Inquisitor Shm hat diese naheliegende Lösung auf stackoverflow.com gepostet.