Der Bayer und der Würschtlmann

Von Würsten und Bayern

[Videotipp] Lambda Function (Y Combinator) – Computerphile

by tobonaut

Generell, alle Videos des YouTube Channels „Computerphile“ (Twitter) sind sehenswert! Manche sind harte Kost andere amüsant und lustig.

Als Beispiel hier einmal Lambda Funktionen, deren theoretisch, mathematischen Hintergrund. Erinnert sehr an die eigene Studienzeit.

Es werden auch Themen aus der Anfangszeit der IT angesprochen als auch Open Source und Linux.

PS: Der Teil des Titels „Y Combinator“ ist nicht auf den allbekannte Startup Accelerator bezogen sondern erklärt diese mind blown

#mitdabei Gastbeitrag auf microsoft.com \o/

by tobonaut

Da dieser Blog auch etwas als meine „Gedanken-Schatulle“ dient halte ich hier manche, nicht alltäglichen, Ereignisse fest.

Dieses mal geht es um meinen ersten (und wohl auch letzten) Blog-Beitrag für das deutschsprachige TechNet von Microsoft. Generell handelte es sich hierbei um eine SocialMedia Aktion seitens Microsoft für die #immerdabei Kampagne. Offiziell wird die Aktion wie folgt beschrieben:

Smartphones oder Tablets sind für Wissensarbeiter das (mobile) Office in der Hosentasche. Das spiegelt sich auch auf den jeweiligen Home-Screens wider: Sie zeigen, auf welche Anwendungen und Dienste wir am häufigsten zugreifen und welche Bedeutung diesen somit für unseren Alltag oder zumindest unsere Arbeit zukommt. In unserer Blog-Reihe möchten wir euch die Screenshots von Wissensarbeitern aus unterschiedlichen Branchen zeigen und welche Anwendungen und Apps sie immer #mitdabei haben.

Auf jeden Fall war ich dort mit meinem iPhone und OneNote vertreten und habe über Erfahrungen mit diesem Programm geschrieben. Leider vergas ich damals sogar meinen Tipp – der nun mit aktuellen OneNote Versionen wohl nicht mehr funktionieren scheint. Dennoch, wer Sektionen in Notizbüchern horizontal (jetzt ist es immer vertikal) anordnet, kann durch die Verwendung von Emojis Platz sparen. Beispielsweise den Titel aus dem Reiter „Mietsache“ einfach ein 🏡 substituieren.

[Videotipp] In Gedanken an Oma 😪

by tobonaut

In Gedanken an meine Oma und um sich wieder daran zu erinnern, dass Freude schenken manchmal mehr Spaß und Belohnung mit sich bringen kann als selbst Geschenke und Co. zu bekommen.

[Linktipp] Made with ARKit – Sammlung von ersten AR Gehversuchen auf iOS

by tobonaut

Kurzrum, auf madewitharkit.com findet ihr eine kurierte Auflistung von Projekten welche das in iOS 11 kommende ARKit von Apple einsetzen. Natürlich ist hiervon noch viel Spielerei und nur semi spannend, dennoch zeigt es auf was für eine Kraft AR durch diese tiefe Integration in ein Massenbetriebssystem erreichen kann. Obwohl hier Microsoft und Google schon lange am Werkl’n sind würde ich fast schätzen, dass Apple hier zu mindestens in der nahen Zukunft der Primus sein wird. Aber wer weiß das heutzutage schon.

Am interessantesten fand ich einerseits das AR Maßband, also auch die App welche die Falcon von SpaceX im Garten landen lässt.


[Videotipp] Taubestumme Sängern tritt bei AGT’17 auf

by tobonaut

Ich weiß, us-amerkianisches Fernsehen und Shows von Kaliber von America’s Got Talent neigen dazu gewissen Dingen zu viele Emotionen krampfmäßig zuzuschreiben. Jedoch ist der Aufritt einer gewissen Mandy Harvey (Wiki) wirklich atemberaubend und in schwachen Momenten auch zu Tränen rührend. Sie verlor ihr Gehör durch eine Krankheit und hat nicht durch logisches und praktisches Training und Nachahmen von „abgesicherten“ Bewegungen ihre Gesangsstimme wieder erlangt, sondern kann zu mindestens in diesem Fall wirklich schön rhythmische Baladen schreiben.

Man sollte Menschen nicht nur nach reinen Eigenschaften einsortieren. Manche brechen aus Gedankengrenzen aus und zeigen allen, dass nicht alles vorgegeben ist. :)

#musikisteinfachtoll

 

Mandy Harvey (America's Got Talent)

Papyrus Autor 8.5 unter Linux installieren

by sparrow242

Kein PA für Linux

Ich schreibe gerne und viel. Dafür brauche ich ein gutes Werkzeug.

Die beste Textverarbeitung, die ich für diesen Zweck kenne, ist „Papyrus Autor“ der R.O.M. Logicware GmbH aus Berlin. Allerdings gibt es da ein winziges Problem: Die offiziell unterstützten Betriebssysteme sind Windows und Mac. Ich verwende in der Regel aber Linux.

Die Lösung heißt, wie so oft in solchen Fällen, Wine. Bei der Einrichtung gibt es allerdings einiges zu beachten, weshalb ich mich entchieden habe, das kurz in einem Blogartikel zu beschreiben. Vielleicht kann ich damit dem einen oder anderen helfen, der PA ebenfalls unter Linux einsetzen möchte.

Die Ausgangssituation

Die Beschreibung bezieht sich auf ein frisch installiertes Linux Mint 18.1.

Meiner Erfahrung nach, ist das (bzw. Ubuntu) die Distribution, die sehr häufig eingesetzt wird. Die verwendeten Werkzeuge sind aber größtenteils von der Distribution unabhängig. Die Schritte der Installation müsst ihr dann aber anpassen.
Funktionieren tut diese Anleitung ohne Anpassungen für Ubuntu und seine Derivate.

Wir werden für das Management von Wine „PlayOnLinux“ verwenden, was diesen Zweck hervorragend erfüllt und extrem hilfreich ist.

Installation von PlayOnLinux

Wir ins.tallieren als erstes „PlayOnLinux“, falls noch nicht vorhanden, mit folgendem Befehl in der Konsole: sudo apt-get install playonlinux

Die Paketverwaltung sorgt dafür, dass alle benötigten Bestandteile auf der Platte landen. Wir freuen uns, dass wir das nicht selbst haraussuchen müssen, und bestätigen die Nachfrage mit Ja.

pol_install

Apt installiert alle Abhängigkeiten von „PlayOnLinux“ mit.

Erster Start von PlayOnLinux

Im Menü findet man „Play on Linux“ zumeinst unter „Spiele“.

Der erste Eindruck der Oberfläche ist übersichtlich.

fresh_pol

Oberfläche von PlayOnLinux

Die richtige Version von Wine installieren

Das tolle an PlayOnLinux ist, dass es auch verschiedene Wine-Versionen verwalten kann.

Wir wählen dafür im Menü „Werkzeuge“ den Punkt „Wine-Versionen verwalten“.

In dem erscheinenden Dialog wählen wir den Reiter „Wine-Versionen (amd64)“ und im unteren Bereich klicken wir links die Version 2.10-staging an und befördern sie mit dem Pfeil in der Mitte auf die rechte Seite, damit sie installiert wird (falls sie noch nicht rechts steht).
PlayOnLinux wird jetzt für uns die Installation vornehmen.

(Warum ausgerechnet 2.10-staging? Weil mit dieser Version Papyrus Autor sehr gut läuft. In Versionen ohne den -staging Anhang kommt es zu Problemen, wenn man mehr als einen Monitor hat. In manchen neueren Versionen gibt es ein Problem mit der Darstellung von Text auf Dokumenten in Papyrus Autor.)

(In einer vorherigen Version stand hier noch 2.3-staging. Deshalb ist das Bild unten abweichend. Nicht verwirren lassen. Bei mir läuft Papyrus Autor mit 2.10-staging ausgezeichnet, weshalb ich die Version hier angepasst habe. Allerdings hatte ich auch mit 2.3-staging keine Probleme, denke mir aber, dass vielleicht der eine oder andere Fehler in Wine gefixt wurde.)

wine_installed
Wine in der richtigen Version erfolgreich installiert.

Einrichten eines virtuellen Laufwerks

Wir wählen in dem Hauptfenster von PlayOnLinux „Installiere ein Programm“ und in dem dann auftauchenden Dialog wählen wir die Option „Installiere ein Programm, das nicht aufgelistet ist“ am unteren Rand.

Es könnten nun Hinweise folgen, die wir alle bestätigen.

Wichtig wird für uns die Nachfrage nach der Art der Installation. Hier wählen wir „Installiere ein Programm in einem neuem(sic) virtuellen Laufwerk“.

Dann müssen wir das Laufwerk benennen. Ich nenne es schlicht „Papyrus“.

Im nächsten Dialog werden wir gefragt, ob wir noch andere Dinge tun wollen.
Wir wählen „Installiere einige Bibliotheken“.
(Aus irgend einem Grund funktioniert es hier noch nicht die Version von Wine zu ändern, deshalb lassen wir den Knopf  nicht aktiviert.)

Dann wählen wir eine „64 bit windows installation“.

Anschließend werden andere Softwarepakete abgefragt, ob diese installiert werden sollen. Hier wählen wir immer „Installieren“.

Im nächsten PlayOnLinux-Dialog sehen wir eine Liste mit sehr vielen Einträgen. Wir wählen „POL_Internal_IntallFonts“.

Anschließend wird uns mitgeteilt, dass die Microsoft Schriftarten nicht installiert sind und PlayOnLinux das für uns tut. Wir freuen uns und stimmen im nächsten Fenster den Bedingungen zu.

Jetzt ist es soweit und PlayOnLinux fragt uns nach der Installationsdatei. Wir wählen die Setup-Datei von Papyrus Autor entsprechend aus. Hilfreich ist es, wenn – wie bei der Installation unter Windows auch – gleich die Schlüsseldatei mit in das Verzeichnis zu legen, wo auch die Setup-Datei liegt, weil PA sie dann gleich mit in das richtige Verzeichnis kopiert.

Achtung! Als einzige Option sollte am Ende der Installation „Papyrus Autor ausführen“ abgewählt werden. Den Rest fassen wir einfach nicht an.

Zuletzt fragt uns PlayOnLinux noch, ob ein Starter angelegt werden soll.
Wir wählen „Papyrus Autor.exe“, dann „Weiter“.
Den Namen lassen wir oder passen ihn an.
Anschließend wählen wir „Ich möchte keinen anderen Starter erzeugen“.

Die richtige Wine-Version für Papyrus wählen

Leider funktioniert das während der Installation nicht, deshalb holen wir das jetzt nach.

Wenn wir alles wie oben beschrieben durchgeführt haben, dann gibt es jetzt im Hauptfenster einen Starter namens „Papyrus Autor“.

Dem klicken wir an und wählen dann auf der linken Seite „Konfigurieren“.

pol_PA

PlayOnLinux mit Papyrus Autor

In dem erscheinenden Fenster ändern wir im Reiter „Allgemein“ die „Wine-Version“ auf „2.3-staging“.
Möglicherweise gibt es eine Mitteilung, dass alle laufenden Programme aus dem virtuellen Laufwerk beendet werden. Das juckt uns nicht.

Papyrus starten

Jetzt können wir den Eintrag im Hauptfenster von PlayOnLinux einfach auswählen und anschließend „Ausführen“ wählen.

Beim ersten Start werden wir wieder darauf hingewiesen, das Pakete fehlen. Das liegt daran, weil wir die Wine-Version gerade geändert haben. Wir wählen hier wieder immer „Installieren“.

Bald sollte Papyrus Autor dann nach dem persönlichen Schlüssel fragen.

Jetzt braucht ihr zum Starten nur PlayOnLinux öffnen und „Papyrus Autor“ ausführen.
Updates, etc. funktionieren.

Was nicht funktioniert

  • Ab und zu, vor allem nach Updates, kommt es einmalig zu einem Fehler des Duden-Korrektors.
    Dann einfach Papyrus Autor schließen und noch einmal starten. Dann tritt das Problem nicht mehr aus.
  • Die Schrift in den Menüs ist nicht so toll.
    menufont
    Wenn hier jemand eine Lösung weiß, wäre ich froh über einen Hinweis in den Kommentaren.
  • Bitte bedenkt, dass Linux keine offiziell unterstützte Plattform ist.
    Rechnet also mit Fehlern und damit, dass der Support euch nicht helfen wird.

Viel Erfolg!

Update 19.08.2017: Ich habe die im Text angegebene Wine Version von 2.3-staging auf 2.10-staging angepasst.

Fundstück: The Art of Readme

by tobonaut

Der Github User noffle hat sich mit seinem Repository art-of-readme ganz der Kunst des Readme-Schreibens verschrieben.

Ein kurzer Ausschnitt des Pamphlets:

This is an article about READMEs. About what they do, why they are an absolute necessity, and how to craft them well.

This is written for module creators, for as a builder of modules, your job is to create something that will last. This is an inherent motivation, even if the author has no intent of sharing their work. Once 6 months pass, a module without documentation begins to look new and unfamiliar.

Egal ob man es nun so extravagant sieht oder doch einen etwas legeren Umgang mit Readme-Dateien pflegt. Sie gehören meiner Meinung nach zwingend zu jedem Projekt – egal ob quelloffen, privat, als Lonerider oder als Teamprojekt.